London

London war unser nächstes Ziel, deshalb flogen wir direkt nach London.  Ich war schon einige male dort, aber für Marcel war es der erste Besuch. Auch hier hatten wir vorab wieder ein günstiges Zimmer gebucht, welches auch vom Bahnhof  Liverpool Street gut zu erreichen war. Das Zimmer war okay, nicht das sauberste. Für englische Verhältnisse ging es aber, ich habe schon schlechtere Zimmer gehabt. In meinen Reisen nach England musste ich feststellen, dass diese nicht die saubersten Zimmer anbieten. Unsere Unterkunft lag im schönen Stadtteil Shoreditch, ein recht zentraler Stadtteil, der vor allem durch Kunst, Mode und Handwerk geprägt wird.
Am Ankunftstag haben wir uns die Umgebung bei unserer Unterkunft angeguckt, waren am Tower of London und haben diesen zusammen mit der Tower Bridge imDunkeln angeschaut. Da die Lebenshaltungskosten in London recht hoch sind, beschlossen wir an diesem Abend die Küche, welche zu unserem Zimmer gehörte, zu nutzen und uns etwas zu Kochen. Im Mark & Spencer´s gibt es viele "to go" und Fertiggerichte, also wenn ihr eine Unterkunft mit Küche habt, könnt ihr hier günstig Gerichte zum Kochen einkaufen.
Am nächsten Tag startete unsere Erkundungstour dann so richtig. Wir gingen zu Fuß von unserem Apartment zum Tower of London. Wir beschlossen, den Tower of London nicht zu besichtigen, da der Eintritt sehr hoch war und wir unsere Reise doch günstig gestalten wollten, aber der Anblick von außen war auch schon beeindruckend genug. Wir schlenderten an der Temse, in Richtung Tower Bridge, überquerten diese und spazierten in Richtung London Bridge. Danach besuchten wir den  Leadenhall Market und stiegen von dort in die U-Bahn und fuhren zum Picadilly Circus. Von hier aus zeigte ich Marcel Chinatown, das Musikalviertel und die Oxford Street.
Am zweiten Tag brachen wir morgens früh zum Kings Cross Bahnhof auf. Da ich ein großer Harry Potter Fan bin und es bis zu diesem Zeitpunkt nie geschafft hatte ein Bild an der berühmten Harry Potter Wand im Bahnhof zu machen, wollten wir dies an diesem Tag erledigen. Am Bahnhof angekommen stellten wir fest, dass auf dem Bahnhofsvorplatz ein Foodmarkt aufgebaut war, dies wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und schlenderten über den Markt und aßen Leckereien aus aller Welt. Danach hieß es für uns erst einmal Schlange stehen, fast eine Stunde standen wir an, um ein Foto an der Harry Potter Wand zu machen. Man kann sich aussuchen ob man selbst und ohne Accessoires ein Foto macht, welches dann natürlich kostenlos ist, oder ob man 6 Pfund für ein professionelles Foto ausgibt. Vom Bahnhof, gingen wir zu Fuß bis in den Stadtteil Camden. Über Google Maps sah der Weg nicht so weit aus, aber in Wirklichkeit war es schon ein ganzes Stück. Wir waren eine Weile unterwegs. In Camden war ich selbst auch zum ersten mal und ich war so begeistert, für uns ein absolutes Highlight. Camden ist ein alternativer Stadtteil Londons. Hier findest du viele Second Hand Läden und alternative Märkte, somit verbrachten wir in Camden den Nachmittag. Abends fuhren wir mit der Buslinie 24 von Camden nach Westminster. Man ist in London nämlich nicht nur flott mit der Bahn unterwegs, sondern auch mit dem Bus, da diese oftmals eigene Spuren haben und am Feierabendverkehr einfach vorbeifahren können. Die Infrastruktur in London und das fahren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist sehr angenehm. Hier empfiehlt sich die Oyster Card welche man an den Automaten an jeder Metrostation bekommt. Die Preise für die Fahrt sind günstiger und man Zahlt höchstens 6 Pfund am Tag. An der Viktoria Station holten wir meinen Bruder Jan ab, der momentan für 8 Monate in Wales lebt und uns in London besuchen kam.
Der dritte Tag startete mit einem ausgiebigen englischen Frühstück bei Wetherspoon. Marcels erstes englisches Frühstück, er war begeistert. Anschließend verbrachten wir den ganzen Tag in Westminster und schauten uns das London Eye, das House of Parliament, sowie den Buckingham Palace an. Ein weiteres absolutes Highlight war das Füttern von Eichhörnchen im St. James Park, über 2 Stunden sind wir durch den schönen Park gelaufen und haben mit gekauften Nüssen aus dem Supermarkt Eichhörnchen gefüttert. Wir empfehlen Walnüsse, diese mögen sie am liebsten. Die kleinen Nager sind richtig zutraulich und klettern einem auch das Bein hoch um eine Nuss zu ergattern. Abends waren wir noch im "Publove at the white Ferry House“ Burger essen, unserer Meinung nach gibt es dort die besten Cheeseburger Londons.
Am letzten Tag haben wir noch einmal unsere Nachbarschaft erkundet, es war Sonntag und die Straßen verwandelten sich in einen riesigen Second Hand, sowie Food und Vintage Markt. Wir schlenderten entlang der kleinen Straßen, ohne wirklich zu wissen, wo wir waren, bewunderten hier und da die Straßenkünstler, welche man in Shoreditch an jeder Ecke findet und ließen uns das leckere Essen aus aller Welt schmecken (Hier gehts zur Foodtour London). Abends spazierten wir noch über die Oxford Street, brachten meinen Bruder zum Bahnhof und schauten uns das schöne beleuchtete London Eye im Dunkeln an. Am nächsten Tag ging es dann schon früh in Richtung Flughafen und nach Köln.

Auch wenn die Eintritte in die Sehenswürdigkeiten Londons sehr teuer sind, lohnt sich eine Reise im Low Budget Bereich, da sich viele Sehenswürdigkeiten von außen bestaunen lassen und trotzdem ihre Reise wert sind. Der Flair Londons ist einzigartig und nirgendwo anders zu finden. Ich war jetzt schon das sechste mal in London und werde im Oktober 2018 wiederkommen und mir das Theaterstück von Harry Potter anschauen.


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